DfA ein Gast der Podiumsdiskussion: Denn wer ginge wohl gern durch dieses salzigen Meeres Unermessliche Flut?

Am Samstag, dem 24. September 2016, findet um 17.00 Uhr auf dem Theaterplatz eine Gesprächsrunde unter dem Titel:
Denn wer ginge wohl gern durch dieses salzigen Meeres Unermessliche Flut?
Handeln und Netzwerkarbeit vor Ort im Kontext europäischer Verantwortung
statt. Organisiert wird diese Runde durch FreiRaum gemeinsam mit dem Kunsthaus Dresden.

In der Ankündigung der Veranstaltung heißt es weiter dazu: „Der Titel der Veranstaltung zitiert eine Passage aus der Odyssee. Ziel ist es, vor dem Hintergrund des Mittelmeeres als Maßstab für die weitere Entwicklung in Europa, die Arbeit zivilgesellschaftlicher Netzwerke und Vereine als maßgebliche Akteure vor Ort zu würdigen. Initiativen sprechen vor dem Hintergrund der künstlerischen Installation „Live-Boat V“ mit Partnern ihrer Wahl über Visionen für ein gemeinsames, verantwortungsvolles  Handeln. Vor Ort und im europäischen Gesamtrahmen sind neue Wertmaßstäbe und neue Modelle der Zusammenarbeit gefragt.“ Hier findet ihr nähere Informationen.

Neben dem Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., Atticus e.V. und der transnationalen Organisation zur Seenotrettung im Mittelmeel S.O.S.-Mediterranee sind auch wir eingeladen. Unser Vertreter, Jacob Nuhn (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste), spricht mit dem Aktivisten und Filmemacher Kenan Emini (Roma Center Göttingen) über die Lebenssituation von Roma in Deutschland und auf dem Balkan sowie der historischen Aufarbeitung des Völkermords an den Sinti und Roma.
Im letzten Jahr wurde das Asylrecht mehrfach verschärft. Hauptopfer sind Roma: In ganz Europa werden sie diskriminiert, ein Recht auf Asyl in Deutschland erhalten sie jedoch nicht. Dabei gäbe es durchaus neben humanitären auch historische Gründe, den Nachkommen der Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik ein Bleiberecht in Deutschland zu geben.

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