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Haben wir nicht was vergessen?

28. April @ 19:00 - 21:00

Zur Lage von Geflüchteten in und außerhalb Deutschlands

Eine Onlinediskussion mit Kristin Kaufmann (Sozialbürgermeisterin Dresden), Mark Gärtner (Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.), Claus Dethleff (Dresden für Alle, Laubegast ist Bunt e.V.) und David Pichler (Mission Lifeline Österreich), Moderation: Andrea Hübler (RAA Sachsen e.V.) unter: www.facebook.com/dresdenfueralle/live

Die aktuelle Situation stellt uns alle vor eine große Herausforderung. Doch was ist mit den Menschen, denen diese Krise besonders zu schaffen macht? Was ist mit den Geflüchteten in Moria? Wie ergeht es Schüler*innen aus DaZ-Klassen (DaZ= Deutsch als Zweitsprache) in Zeiten des Lockdown?

  • Mehr als 20.000 Menschen sitzen allein im Lager Moria auf Lesbos fest – ohne Aussicht auf ein rasches Asylverfahren, ohne ausreichende Versorgung, ohne Schutz und unter katastrophalen Hygienebedingungen. Deutschland nahm nach wochenlangen Ringen 50 Kinder und Minderjährige auf. Hat Deutschland nicht den Platz und die Ressourcen für viel mehr? Und was ist mit der EU?
  • Was passiert, wenn auf den griechischen Inseln in den Lagern das Coronavirus zu grassieren beginnt?
  • Verliert die europäische und deutsche Politik den letzten Rest an Menschlichkeit? Wie kann es überhaupt sein, dass das Asylrecht mitten in Europa einfach ausgesetzt wurde, dass Seenotrettung auf dem Mittelmeer eingestellt wird, obwohl in Libyen heftige Kämpfe toben?
  • Wie ergeht es eigentlich geflüchteten Menschen in Deutschland / in Dresden?
  • Wie wird für die, die in Sammelunterkünften leben, z.B. der Schutz vor der Infektion gewährleistet? Auf engstem Raum gibt es keine Rückzugsmöglichkeit.
  • Welche Unterstützung bekommen geflüchtete Menschen in dieser Situation beim Sozialamt, dem Jobcenter oder der Ausländerbehörde?
  • Für Schüler*innen im Homeschooling verschärfen sich aktuell die Chancenungleichheiten. Insbesondere Schüler*innen aus DaZ-Klassen oder solche, die gerade in den Regelunterricht integriert werden, stehen vor großen Problemen. Meist ohne PC oder gar Drucker gibt es selbst für jene, die sehr gutes Alltagsdeutsch sprechen, nahezu unüberwindbare Schranken. Wie können besonders diese Schüler*innen jetzt oder später gefördert werden?

Wir haben diese und noch viele weiter Fragen und suchen nach Antworten.  

 

Details

Datum:
28. April
Zeit:
19:00 - 21:00
n/a