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Streiten und tun – Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit

26. November 2016 @ 17:00 - 18:30

Ist der Ehrenamtliche Partner auf Augenhöhe oder Spielball von Interessen? Kann er durch seine Arbeit zum selbstbestimmten Akteur im politischen Raum, zum Citoyen, werden oder macht er sich durch sie zum dienstbaren Geist für Kosteneinsparung, Flexibilisierung und Verantwortungsverschleierung?
Solche Fragen stellen sich in besonderer Schärfe, wenn das Ehrenamt in einem von staatlichen Verantwortlichkeiten geprägten und politisch umkämpften Feld wie der Flüchtlingsarbeit sichtbar aktiv wird.
Das beim Projekt samo.fa (Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit) im Mittelpunkt stehende Engagement aus Migrantenorganisationen kann diese Fragen weiter spezifizieren. Denn Migrantenorganisationen basieren bis jetzt weitgehend auf ehrenamtlicher Arbeit und sie werden oft nur als willkommene Farbtupfer und kostengünstige Übersetzer und Vermittler wahrgenommen. Fehlen tut oft noch das Bewusstsein sie als kompetente Partner in unterschiedlichen gesellschaftlichen Arbeitsfeldern wahrzunehmen, die in diese die reflektierten Migrationserfahrungen ihrer Mitglieder und Mitarbeiter gestaltend einbringen können.

Im Podium: Petra Schickert (Kulturbüro Sachsen), Safi Mohamad Safa (Ausländerrat Dresden e.V.), Eric Hattke (Atticus e.V.) weitere Podiumsmitglieder sind angefragt
Moderation: Luis Mazuze (Afropa e.V.)

Details

Datum:
26. November 2016
Zeit:
17:00 - 18:30
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