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Antirassismus & Feminismus – Eine ungleichheitsverschränkende Pe

24. Juni @ 18:30 - 19:30

Im Rahmen des Böse & gemein fest #2 / 22.-25.06.2017

Antirassismus & Feminismus
– Eine ungleichheitsverschränkende Perspektive –

Wenn wir uns mit gender als potentieller Dimension von Ungleichheit(en) auseinandersetzen, ergibt sich die Notwendigkeit, weitere Ungleichheitsdimensionen gleichermaßen in unserem (politischen) Denken und Handeln zu berücksichtigen. Insbesondere die Dimensionen race und gender gehen dabei starke Wechselwirkungen miteinander ein. Das Zusammenwirken von race und gender wird im aktuellen Diskurs jedoch oft ausgeklammert, separiert voneinander behandelt oder gar gegeneinander ausgespielt. Dies führt zu einer ungenügenden Berücksichtigung von Praktiken, Prozessen und Auswirkungen von diversen (gesellschaftlichen) Diskriminierungs- und Schließungsmechanismen.
Wir können race jedoch nicht nicht thematisieren!
Wie beides gemeinsam gedacht werden kann, welche Herausforderungen, Notwendigkeiten und Möglichkeiten daraus erwachsen, soll dieser Input anreißen.

Der Input möchte folgende Fragen aus einer intersektionalen Perspektive diskutieren:
Was genau ist Rassismus?
Welche gesellschaftlichen Strukturen und Prozesse wirken in diesem Kontext?
(Wie) bin ich selbst in rassistische Settings eingelassen?
Welche Rolle spielt Antirassismus im feministischen Kontext?
Wie können wir sensibel und reflektiert mit race in feministischen Kontexten umgehen?
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Aylin Karabulut ist Masterstudentin des Lehramts für Germanistik und Sozialwissenschaften sowie wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich der Migrations- und Ungleichheitsforschung an der Universität. Sie arbeitet im Bereich der universitären Forschung zu den Themenkomplexen der Jugendkulturen sowie der (kritischen) Migrationsforschung. Aylin ist Studienstipendiatin der Rosa Luxemburg Stiftung und Diversitypreisträgerin für herausragende Leistungen im Bereich Forschung.

Details

Datum:
24. Juni
Zeit:
18:30 - 19:30