Dresden für Alle unterstützt das Projekt „Frauencafé“ im Rahmen des „Montagscafé“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels

Seit seinem Start im September 2015 bietet das „Montagscafé“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresdener Bürger*innen und Geflüchteten einen offenen Treffpunkt. Es ist einer der größten Begegnungsorte von Einheimischen und Geflüchteten in Dresden. Seit März 2016 organisiert das Schauspielhaus im Rahmen des Montagscafés einen zusätzlichen Begegnungsort nur für Frauen.

Im Rahmen des insbesondere von Ehrenamtlichen getragenen Frauencafés gibt es immer wieder finanzielle Engpässe der Unterstützung des Anreise der Frauen zum Café. Durch die Förderung durch die Mikroprojektförderung von Dresden für Alle konnten Frauen auf ihrem Weg ins Montagscafé begleitet werden, da sie oft zu unsicher sind, sich im öffentlichen Raum und Verkehrsmitteln allein fortzubewegen. Dabei handelt es sich vor allem um Frauen aus den Erstaufnahme-Einrichtungen, die noch über geringe Sprach- und Kulturkompetenz verfügen.

Durch die garantierte Abholung und Finanzierung des Transports kamen immer mehr Frauen zum Frauencafé. Hier konnten sie ohne Männer und Kinder (die zeitgleich im Haus an Programmen teilnehmen können) zwei Stunden „unter sich sein“. Neben der Unterstützung der An- und Abreise zum Kleinen Haus wurde im Zeitraum Februar 2017 – Januar 2018 Kochkurse und eine Kinobesuch durchgeführt. Ein kleiner Schritt Richtung Integration ist dadurch gelungen und das Staatsschauspielhaus kann mit dem größeren Zuspruch zum Frauencafé mehr deutsche und nicht-deutsche Frauen an ihrem Programm teilhaben lassen.

 

 

 

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